
Wasser ist eine kostbare Ressource. Bei der Planung, Ausführung und Betreibung von Sanitäranlagen berücksichtigen wir daher nicht nur Ihren Komfort, sondern auch den Umweltschutz. Unser Angebot reicht von Standard-Sanitäranlagen über Komfort-Bäder bis zu Wellness- und Hightech-Einrichtungen in gehobenen Immobilien. Hierzu gehört auch Know-how in der Planung und Umsetzung von Schwimmbadtechnik für Hotels und öffentliche Betreiber.
Zuhause gewinnt das Bad als kleine Wellness-Oase zunehmend an Bedeutung: Entspannung und Wohlbefinden besitzen in unserer stressigen Zeit einen hohen Stellenwert. Oft scheitert es jedoch am Platz, denn die meisten deutschen Bäder sind klein. Die Hersteller von Badeinrichtungen haben sich darauf eingestellt und bieten Lösungen auch für kleine Bäder an. Die Modernisierung kann Wunder bewirken: Gönnen Sie sich Wellness daheim und senken Sie gleichzeitig Wasserverbrauch und Nebenkosten durch den Einsatz moderner Sanitärtechnik! Unsere Lösungen im Überblick:
Vakuum-Sanitärtechnik
Vakuum-Sanitärtechnik ist innerhalb der Technischen Gebäudeausrüstung ein noch recht neues Geschäftsfeld. Dabei kommt fast jeder Mensch auf Reisen schon heute damit in Berührung - in Flugzeugen, in Zügen und auf Schiffen ist der Einsatz von Vakuum-Sanitärtechnik längst Standard. Da die innovative Technologie sowohl die Trinkwasser- als auch die Abwassermengen deutlich reduziert, wird nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet, auch die Nebenkosten können gesenkt werden.
Bilfinger Wolfferts Gebäudetechnik ist der erste Fachbetrieb in Deutschland, der vom Hersteller Roediger Vacuum GmbH für die Installation und Wartung von Vakuum-Sanitärsystemen nach DIN EN 12109 zertifiziert wurde.
Nutzungsbereiche für Vakuum-Sanitärtechnik:
Spezielle Standort- und Anwendungsbedigungen:
Rohr-/Kanalreinigung
Rohrverstopfungen sind sehr unangenehm, lassen sich aber effektiv beseitigen. Die häufigsten Ursachen sind Ablagerungen, Verfettungen und Wurzeleinwuchs. Gerade in älteren Rohrleitungen, die mit Versätzen und Unterbögen verlegt wurden, setzen sich Schwerstoffe schneller ab und verhärten.
Dies verringert den Innendurchmesser, der Durchfluss wird erschwert. Fett und Urinstein lagern sich zunehmend im Rohr ab, bis es zur Rohrverstopfung kommt. Unsere qualifizierten Partnerunternehmen bieten hier verschiedene Lösungen an, die der individuellen Problemstellung optimal gerecht werden.
Um langjährige Ablagerungen zu beseitigen, kann ein Ausfräsen der Rohrleitung notwendig werden. Unsere Fachpartner setzen die modernste Technik ein, die sich derzeitig auf dem Markt befindet. Schnell, effektiv, sauber.
Rohr-/Kanalsanierung
Wenn ein Rohr gebrochen ist, bei einer Verstopfung das Auffräsen nicht mehr hilft oder Wurzeleinwuchs das Rohr zerstört hat, ist eine Sanierung erforderlich. Hierzu bieten unsere Partnerunternehmen moderne Kanal- und Rohrsanierungstechniken an, mit denen der Schaden ohne aufwendige Erdarbeiten und Ausgrabungen effektiv behoben werden kann.
Zur Sanierung eines Einzelschadens - zum Beispiel bei einem Rohrburch - werden Kurzliner eingesetzt, während Inliner und Langliner bei der Renovierung einer kompletten Grundleitung von innen oder für eine Totalsanierung verwendet werden.
Dies erfolgt ohne eine Störung der Anwohner oder des laufenden Geschäftsbetriebs. Eine sichere und dauerhafte Instandhaltung in kürzester Zeit und unter allen Witterungsbedingungen ist gewährleistet. Wurzeleinbruch und Korrosion werden gestoppt, die Rohrstruktur verstärkt. Und das umweltverträglich.
Dichtheitsprüfungen
Unsere Partnerunternehmen führen bei Bedarf Dichtheitsprüfungen nach DIN 1610 (Luft oder Wasserprüfung) von Abwasserkanälen und Revisionsschächten durch. Diese Prüfungen werden bedarfsgerecht je nach Einsatzzweck ausgeführt, das Ergebnis wird auf einem Prüfprotokoll dokumentiert.
Die eingesetzten Mitarbeiter verfügen nachweislich über eine entsprechende Sach- und Fachkundeausbildung. Informationen zur rechtliche Situation können Sie in unserem Downloadbereich herunterladen.
Trinkwasserhygiene: Wirksame Lösungen bei Verkeimung
Die Verkeimung von gebäudetechnischen Anlagen birgt oftmals eine tödliche Gefahr für ältere oder bereits erkrankte Menschen.
Legionellen kommen im Wasser recht häufig vor - es handelt sich um Bakterien, die beim Menschen schwere Lungenentzündungen mit oft tödlichem Verlauf verursachen können. Legionellen sind für den Menschen gefährlich, wenn er legionellenhaltige Flüssigkeitströpfchen einatmet und sein Immunsystem unzureichend arbeitet. Das Infektionsrisiko steigt mit dem Alter, aber auch Vorerkrankungen wie chronische Bronchitis und Diabetes erhöhen das Infektionsrisiko. Während also das Trinken von legionellenhaltigem Wasser unbedenklich ist, können die Aerosole aus der Dusche, aus Perlatoren aber auch aus Whirlpools oder Klimaanlagen zum folgenschweren Problem werden.
Die Novelle der Trinkwasserverordnung von 2003 bezieht sich daher nicht nur auf Trinkwasser im Sinne Wasser zum „Trinken“, sondern auf „Wasser für den menschlichen Gebrauch“. Konkret fordert der §4 Abs. 1 „Wasser für den menschlichen Gebrauch muss frei von Krankheitserregern, genusstauglich und rein sein“. Der §8 Abs. 1 definiert, dass die Qualität an jeder Zapfstelle, die der Entnahme von Wasser für den menschlichen Gebrauch dient, einzuhalten ist.
Die Wasserwerke sorgen dafür, dass die Vorgaben der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) in bakteriologischer und toxikologischer Hinsicht bis zur Übergabe beim Verbraucher vollständig eingehalten sind. Probleme können jedoch nach der Übergabe im Gebäudeinstallationssystem entstehen.
Die TrinkwV beschränkt sich nicht nur auf die Definition von Qualität und Anforderungen an das Trinkwasser. Sie regelt auch ganz klar die Verantwortlichkeiten und macht damit eine enge Zusammenarbeit von Hersteller und Betreiber einer Trinkwasseranlage erforderlich. Die überhöhte Konzentration an Bakterien und Mikroorganismen, die im Hausleitungsnetz entstehen können, nennt man Biofilm. Er besteht aus einheitlichen oder unterschiedlichen Mikroorganismen und bietet somit eine gute Grundlage für eine extreme Vermehrung von Keimen. Der Biofilm gibt ständig Keime in das ihn umfließende Wasser ab, was sich bis zur Entnahmestelle weiterhin potenziert.
Nachteilige hygienische Veränderungen der Trinkwasserbeschaffenheit können durch:
auftreten.
Unser Lösungsangebot: